Reisebericht Island - Allgemeine Infos & Links

Bild: Blaue Lagune Island

Hochlandbusse:

Das isländische Hochland ist wirklich mit die schönste Landschaft die ich je gesehen hab! Ich kann nur jedem empfehlen einen oder am besten mehrere Abstecher hierher zu machen. Wer keinen Allradwagen hat fährt am besten mit den Hochlandbussen. Das Netz ist sehr gut ausgebaut so dass man viele Orte mit ihnen erreichen kann.

Ich bin mit ihnen zu den Laki-Kratern (Tagestour) und nach Landmannalaugar gefahren und kann sie nur empfehlen! Vorher online reserviert hab ich nicht, man kann vor der Abfahrt direkt beim Fahrer bezahlen, sogar mit Kreditkarte. Während der Fahrt gibt es viele Erklärungen und Geschichten (auf Englisch) bezüglich der Landschaft, den Orten die man durchquert, den Sehenswürdigkeiten zu denen man fährt, etc. Die Bandansage ist aber wirklich gut gemacht, es klingt als würde ein netter isländischer Opa von seiner Heimat erzählen. Oft ergänzt der Busfahrer auch selbst noch einige Sachen. Wusstet ihr z.B. dass das Moos auf Island seine Farbe ändert? Bei sonnigem Wetter schimmert es silbrig, nur bei Regen wird es Grün!

Kann ich nur empfehlen, auch wenns nicht ganz billig ist...

 

Flybus:

Der Flybus ist der beste Weg um vom Flughafen Keflavik ins Zentrum von Reykjavik zu kommen. Die Fahrt bis zum Reykjavík BSÍ Bus Terminal dauert ca. 45 Minuten.

Man kann für 1950 ISK bis zum Busbahnhof fahren, für 2500 ISK wird man bis zu seinem Hotel gebracht (es gibt auf der Homepage eine Liste mit Hotels und Gasthäusern die von den Bussen angefahren werden). Dazu wird man am Busbahnhof in verschiedene kleinere Busse umgeladen. Im Internet steht zwar dass der Bus nur von 4 Uhr morgens bis 18.00 Uhr Abends fährt, aber immer wenn ein Flugzeug landet, auch mitten in der Nacht, gehen immer ausreichend Busse in die Stadt, das ist wirklich gut geregelt. Ich bin um kurz nach Mitternacht in Keflavik gelanded, ca. 30 Minuten später ging der erste Bus. Tickets bekommt man an einem Schalter im Flughafen kurz vor dem Ausgang, kann man gar nicht verfehlen. Man muss die Fahrkarten nicht unbedingt im Internet vorab buchen, einen Platz im Bus bekommt man immer. Das Busunternehmen richtet sich nach den Flugplänen und weiß wann wie viele Leute in die Stadt müssen und umgekehrt.

Der Busbahnhof in Reykjavik ist wie ein typischer Bahnhof mit Wartehalle, Schließfächern (aber nicht sehr viele!), Toiletten, Cafe mit Imbiss und natürlich Ticketschalter, an dem man such Ausflüge und Tagestouren buchen kann. Vor dem Bahnhof stehen immer Taxis.

Von hier aus gehen natürlich auch Busse ins ganze Land, wie z.B. Linienbusse und die Hochlandbusse.

 

Camping Card:

Die Camping Card kostet 99 € und gilt auf 44 Campingplätzen auf ganz Island. Man kann mit ihr 28 Nächte pro Jahr auf teilnehmenden Campingplätzen übernachten. Sie gilt für zwei Erwachsene mit max. vier Kindern. Man kann max. vier aufeinander folgende Tage auf dem gleichen Campingplatz bleiben. Man kann sie online kaufen (mit kostenlosen Versand) oder vor Ort bei teilnehmenden Campingplätzen, Shell und Orkan Tankstellen oder bei der Post.

Das heißt also man kann vier Wochen lang für nur 99 € auf Island übernachten? Ja! Das ist wirklich ein super Angebot, da man sonst auf einem Campingplatz schon mal 15 € die Nacht pro Person zahlt. Der Grund warum ich mit die Karte trotzdem nicht zugelegt hat ist, weil man eben nicht auf jeden Campingplatz kann, sondern nur auf bestimmte. Ich wollte mir einfach die Freiheit nehmen dort zu Übernachten wo mir grad die Augen zufallen.

 

Supermärkte:

Die zwei bekanntesten Supermarktketten heißen Krónan und Bónus. Man findet sie in allen größeren Ortschaften, vor allem Rund und Reykjavik. Bónus ist der Discounter Island, hier kann man am günstigsten einkaufen. Das merkt man vor allem daran, dass alle Touris mit einer gelben Tüte mit rosa Schweinchen drauf rumlaufen... Generell findet sich aber überall auch auf dem Land und in den kleinsten Dörfern ein Supermarkt oder eine Tankstelle wo man das Nötigste kaufen kann.

 

Fähre Stykkisholmur:

Die Fähre ist zwar nicht ganz billig, aber man spart sich doch ziemlich viel Strecke, vor allem da die Straße Nr. 60 die im Süden der Westfjord entlang führt stellenweise wirklich schrecklich zu fahren ist. Holprig, große Steine, tiefe Schlaglöcher, ich glaub meine durchschnittliche Geschwindigkeit waren hier höchstens 30 Km/h, die ganze Zeit Fjord rein Fjord raus... Nachdem es am Vortag wohl geregnet hat waren die unbefestigten Teile der Straße zudem sehr schlammig und dadurch fast nicht passierbar. Dazu muss ich aber sagen, dass auch gerade sehr viele Baustellen auf dieser Strecke waren, die Isländer geben sich größte Mühe die unbefestigten Teile der Strecke zu asphaltieren und eine schön befahrbare Küstenstraße entstehen zu lassen. Inzwischen sollte der Bau auch schon weiter voran geschritten sein.

Die Fähre pendelt zwischen Stykkishólmur und Brjánslækur hin und her, im Sommer zweimal täglich, im Winter nur einmal (außer Samstags, da fährt sie im Winter gar nicht!). Auf der Überfahrt legt sie kurz auf der Insel Flatey an. Die gesamte Fahrt dauert ca. 2 ½ Stunden. An Bord gibt es einen Imbiss, genügend Sitzplätze drinnen und draußen, sowie einen separaten Ruheraum. Den Wlan-Schlüssel kann man für wenig Geld am Imbiss kaufen.

In Brjánslækur gibt es ein kleines Ticketbüro mit Cafe auf der anderen Straßenseite beim Anleger, es hat aber im Winter (25.08. - 04.06.) geschlossen, Tickets kann man in Patreksfjörður in der Info kaufen. Brjánslækur ist keine Ortschaft sondern wirklich nur der Schiffsanleger mit ein paar Schuppen drum herum, man sieht ihn von der Straße aus sehr gut und kann ihn gar nicht verfehlen.

Erwachsene zahlen für eine Überfahrt 4080 ISK pro Person, Autos starten auch bei 4080 ISK, der Preis steigt aber je nach Größe. Aktuelle Fahrpläne mit den Abfahrtszeiten findet ihr auf deren Homepage (in meinen Links).

 

Reiten:

Reitställe gibt es in Island an jeder Ecke, gerade rund um Reykjavik sind es besonders viele, das hier ja die meisten Touristen sind. Am besten informiert man sich vorher ein bisschen, in der Hauptsaison wäre es nicht schlecht vorab online zu reservieren.

Die Ställe rund um Reykjavik sind recht groß und auf große Gruppen eingestellt (was ja aber nicht schlecht sein muss). Wer es aber idyllischer mag sollte eher aufs Land fahren.

Ich habe einen Ausritt bei dem Stall Ishestar in Hafnarfjörður gebucht. Den Link zu dem Stall findet ihr unten auf dieser Seiten (unter Touren & Ausflüge), den ausführlichen Bericht zu dem Ausritt hab ich ganz unten auf der Reykjanes-Seite (-> Reykjanes) beschrieben.

Hilfreiche Links:

Diese Seiten haben mir wirklich sehr bei der Planung geholfen. Ihr findet viele Infos zu diversen Sehenswürdigkeiten, Touren, Unterkünften, Bussen, Fähren etc. rund um Island

Allgemein:

 

Flughafen Keflavik:

 

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Touren & Ausflüge:

 

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